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Irre- Kapitel 7

Kapitel 7:

 

 Meg war zuhause und machte sich ersteinmal einen Kaffee. Es war ihr egal, dass es schon kurz nach Mitternacht war. Es musste ihr ersteinmal klar werden, dass sie wieder in einer Beziehung ist. Sie kam sich fremd vor. Ihre Katze wollte nur weiterschlafen. Die Katze kümmerte es nicht viel was Meg gerade fühlte.

 

 „Jones, du Penner!“, rief sie der Katze zu. „Warum freust du dich nicht für mich?“

 

 Jones blieb weiter auf der Couch liegen. Meg griff in ein Bücherregal und holte ein altes Buch heraus. Es hatte keinen Titel oder besondere Form. Es hätte ein Buch wie jedes andere auch sein können. Sie wählte aber dieses Buch aus, weil es für sie von Bedeutung war. Es war ihr Tagebuch. Sie schlug die nächste freie Seite auf und als sie anfangen wollte zu schreiben, blätterte sie zurück und las sich die vergangene Woche durch.

 

Montag,

 

gestern bin ich nach dem aufwachen sofort zum Arzt gegangen. Es wurde nicht besser. Aber mein Arzt sagte mir, ich solle noch ein paar Tage warten bis er eine Diagnose hat. Er geht aber davon aus, dass es nichts schlimmes sei. Schwanger bin ich zum Glück nicht. Am Abend war ich auf einer Party. Sie war nichts besonderes die Party, aber sie hatte ihren Reiz. Der Reiz bestand darin, wer wie schnell sein Glas mit irgendwelchen Hochprozentigen Gläserninhalten leer trinkt. Aber es gab ein Highlight. Während sich Alicia mit irgendeinem Volltrunkenen ihr Vergnügen hatte, lernte ich William kennen. Mein erster Eindruck war, dass er ein netter Kerl ist. Er fuhr mich heim und als Revanche treffen wir uns am Freitag. Keine Ahnung was er vor hat. Ich bin schon ein wenig aufgeregt. Aufgeregt wie ein kleines Mädchen, dass auf ihr erstes Mal wartet.

 

 

 

Dienstag,

 

ich war heute mit Daniel Kaffee trinken. Er lud mich ein. Wir unterhielten uns über viele Dinge. Es war schön. Manchmal ist er merkwürdig, wenn er über bestimmte Dinge redet und es erklärt als ob er doppelt so alt wäre. Obwohl er gerade drei Tage älter wie ich ist. Aber es war trotzdem schön, bis zu dem Zeitpunkt als er nach Hause fuhr und mich hat laufen lassen. Aber was solls. Im Grunde genommen ist er ein guter Mensch. Ich verstehe nur seine Witze nicht ganz. Aber was soll ich da machen??? Er ist eben Brite... Als ich zuhause ankam war alles beim alten. Jones schläft und der Kaffee ist wieder kalt. Ich machte mir einen Kaffee und ging dann ins Bett schlafen. Manche Leute trinken Kaffee um wach zu bleiben. Ich brauche Kaffee um einzuschlafen.

 

 

Freitag,

 

heute treffe ich mich mit William. Oder Will. So darf ich ihn nennen. Und ich bin nun richtig nervös. Was machen wir? Wohin gehen wir? Wie wirkt er, wenn ich nüchtern bin? Küsst er wirklich so gut, wenn ich nüchtern bin? Wo ist der Ort für einen ehrlichen Kuss? Auf der Straße, im Regen, auf dem Berg nah beim Mond? Oder kann man ihn nur vom Totenbett holen?

 

 

 

 Sie las es und lächelte dabei. Sie schaute auf Jones und die Katze machte sich nicht die Mühe sich zu bewegen. Er schlief tief und fest und wenn Meg ihre Katze nicht kennen würde, würde sie davon ausgehen sie sei tot.

 

 „Im Auto.“, sagte sie. „Im Auto.“

20.9.09 23:13

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