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Irre- Kapitel 8

Kapitel 8:

 

 „Erzähl!“, forderte Nathan seinen Bruder auf.

 „Was soll ich erzählen?“, fragte William.

 „Erzähl von ihr!“            

 „Sie ist hübsch! Bildhübsch! Sie hat braune Haare, blaue Augen und ein Lächeln, dass du niemals wieder vergessen wirst. Ihr Charakter ist..., Scheiße wie soll ich es dir sagen? Ich sag es mal so, du würdest denken, es gibt noch gute Menschen auf dem Planeten!“

 „Wie heißt sie?“

 „Magareth! Oder ich nenne sie einfach Meg.“

 „Ist Meg nicht die Kurzform von Megan?“

 „Ja ist sie. Aber ihr gefällt es.“

 „Lass mich raten, sie nennt dich Will?“ „Natürlich. Wieso fragst du?“

 „Weil dich jeder Affe Will nennt, wenn er will oder könnte.“

 „Das Besondere daran ist nicht das mich jeder Will nennt. Das besondere ist, dass sie ich Will nennt, Nate. Und vielleicht wirst du auch mal in den Genuss kommen, dass dich jemand mal Nate nennt, aber du feststellst das jemand mit richtiger Freude deinen Namen nennt.“

 „Du spielst zuviel Spiele, Alter.“

 „Was hat das damit zu tun?“
 „Keine Ahnung. Du spielst einfach zuviel. Es ist nicht immer alles so wie in Final Fantasy.“

 „Was?“

 „Ich versuche es dir mal so zu sagen. In Final Fantasy 10 geht die Welt von... wie heißt der Typ nochmal?“

 „Tidus!“

 „Tidus, danke! Sie geht unter und er reißt durch die Zeit. Was er aber noch nicht weiß, dass das Wesen das die Welt bedroht sein eigener Vater ist. Er trifft dort auf Sauron oder wie er heißt und man findet schnell heraus, dass Sauron eine verlorene Seele ist, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, den Big Boss zu töten. Tidus und Yuna verlieben sich in einander. Und als am Ende Tidus seinen Vater besiegt und er realisiert, dass auch er sich auflöst, wollen er und Yuna sich nocheineinziges Mal in den Arm nehmen. Und was passiert? Als sie ihre Arme schließen zur Umarmung, ist Tidus weg. Aufgelöst ins Nirvana! Die große Liebe ist weg. Aber sie existiert weiterhin.“

 „Du vergleichst das reale Leben mit einem Videospiel?“

 „Warum nicht?“

 „Ich dachte, ich bin der Idiot mit den Konsolen.“

 „Will... Ich wünsche dir alles gute. Steiger dich nur nicht so schnell in etwas hinein.“

 „Nein, habe ich nie gemacht und ich werde es auch nicht tun!“

 „Lass dir aber nicht zuviel Zeit. Patricia...“

 „Erwähne diesen Namen nicht! Du weißt nicht wie gut mir Meg tut. Sie hilft mir soviel zu vergessen und durch sie erlebe ich soviel neues.“

 „`N Bier?“

 „Ein kaltes!“

 „Willst du ein deutsches Bier?“
 „Wenn du welches hast.“

 

 Nate gibt ihm ein deutsches Bier. Beide machen es gleichzeitig auf und stoßen an.

 

 „Was macht die Arbeit?“, fragte Will.

 „Naja, es wäre mal Zeit für ein wenig Urlaub.“

 „Wann hast du Urlaub?“

 „Im März.“

 „Noch vier Monate. Junge, junge.“

 „Ist eben so als Bauzeichner. Wir haben viel zuviele Aufträge.“

 „Zum Glück hab ich ab Montag, die nächsten zwei Wochen frei.“

 „Lass mich raten, du fährst nich weg, oder?“

 „Ich weiß es nicht. Meg hat drei Wochen frei. Hey, das ist reiner Zufall, ok. Mal schauen. Ich denke aber eher nicht!“

 

 Williams Handy klingelt.

 

 „Ist bestimmt Meg!“, sagte Nate in einem ironischen Unterton.

 

 Er schaute auf das Handy und sah Tonys Name auf seinem Display stehen.

 

 „Nein, es ist Tony.“

 „Und?“
 „Interessiert mich nicht.“

 „Ok.“

 „Nimmst du es mir übel, dass ich nun gehe. Habe was vor.“

 „Meg?“
 „Ja!“

 „Unter einer Bedinung.“

 „Die wäre?“
 „Nächsten Samstag kommt ihr beide her. Ich will sie gerne mal kennenlernen!“

 

 William gab Nate einen Handschlag. „Ok! Alles klar.“

 

 „Ich wünsche dir viel Glück, mein Bruder!“

 

 William zischte schnell sein Bier und ging dann fort.

12.10.09 13:00

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